
Im Jahr 1999 steht die Welt am Abgrund eines neuen Jahrtausends. In der gewaltigen Industriemetropole, deren Schornsteine den Himmel verdunkeln, hat sich ein unvorstellbares Monster im Verborgenen entwickelt. Durch jahrzehntelange Vernachlässigung und den Zusammenfluss aller toxischen Abfälle und Haushaltsreste der Stadt ist das Abwassersystem sentient geworden.
Die Geschichte beginnt mit einem gewaltigen Rückstau, als die „Schwarze Flut“ – eine viskose, schleimige, vieläugige Monstrosität mit unzähligen Tentakeln – aus den tiefsten Kanalschächten emporbricht. Ihr Zorn ist grenzenlos. Zuerst zerlegt sie die Infrastruktur der Stadt: Sie umklammert Fabrikschornsteine, zermalmt Brücken und bringt den Verkehr auf den Autobahnen zum Erliegen (wie auf dem Cover „ABWASSER“ zu sehen).
Die lokale Region wird innerhalb weniger Stunden verwüstet, die Luftschiffe der Verteidigungskräfte stürzen in Flammen ab. Doch das ist nur der Anfang. Das Wesen wächst. Es konsumiert alles, was ihm in den Weg kommt, und wird zu einem globalen Phänomen. Schließlich wird die gesamte Erde von seinen gewaltigen Tentakeln umfangen, während es von den Trümmern des Planeten herabgrinst (das epische Finale, dargestellt auf dem Cover).
Der einzige Überlebende, ein Geek namens Alexia Voss (oder vielleicht jemand aus der Gruppe „Los Kompostos“), der verzweifelt versucht, das Monster mit einem alten Windows ’95 Rechner und dial-up Internet zu bekämpfen, sieht, wie der letzte Bildschirm erlischt. Die ultimative „Blue Screen of Death“ ist gekommen, und sie hat Tentakel. Ein packender, apokalyptischer Öko-Horror mit einer Dosis Nostalgie.
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