Das leidige Thema Pünktlichkeit

Vergangenen Sonntag war ich mit drei Kolleginnen Brunchen. Eine von ihnen whatsappte uns schon 15 Minuten vor vereinbartem Beginn mit einem belehrenden Unterton: „Und was müssen pünktliche Menschen? Frieren!“ An dieser Stelle muss man differenzieren: ja, es war kalt, aber NEIN, sie war NICHT pünktlich.

Ich versuche es hier noch einmal zu erklären: Pünktlich. Kommt von: auf den Punkt. Somit wäre man ausschließlich punkt 09:00 Uhr pünktlich. Dass alles danach verspätet ist, gilt als logisch. Dass Menschen, die stets eine Viertel- oder sogar Halbestunde vorher auf der Matte stehen, wird hierzulande jedoch als überpünktlich und somit sogar als positive Eigenschaft gesehen. Aber mal ganz ehrlich: wer schon 15 Minuten vor Treffzeit vor dem Restaurant steht und damit friert, ist nicht nur selber schuld, sondern auch noch mega unpünktlich. Sorry, no sorry!

Also lasst uns diesen Menschen ihre Unhöflichkeit deutlich spüren und macht klar, dass viel zu frühes Erscheinen mindestens genauso beknackt ist, wie ein kurzes akademisches Viertel zu spät.

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