Guten Morgen, Frankfurt!

Nochmal umdrehen, kurz gähnen und dann ab aufs Klo – mit dem Fritz Livestream und etwas Zeit die ersten Eindrücke von Frankfurt verdauen. Ich sage euch: das war ein Kulturschock für uns Kleinstädter. Optisch erinnerte uns Frankfurt an die Skyline von Brüssel oder Dubai, wenngleich die in Frankfurt natürlich kleiner gehalten ist, aber wir sind ja immer noch in Deutschland. Schockiert hat uns aber das Milieu, in dem sich unser Hotel befindet. Das „Bahnhofsviertel“ ist wirklich, wirklich krass! Wir wollten uns nur einen leckeren Burger im von Tripadvisor vorgeschlagenen Lädchen holen, der sich zwei Straßen weiter befand. Dass es schon dunkel war und regnete, tat der gruseligen Downtown Stimmung sein Übriges. Auf dem fünfminütigen Weg würden wir 3 Mal von Dealern angesprochen. Von Koks, Crystsl über Gras und Speed wurde mir alles angeboten. Innerhalb von 5 Minuten! Puh…zum Glück hatten wir das Pfefferspray dabei. Auf der anderen Straßenseite tümmelten sich schon 10-15 offensichtlich stark unter Drogen stehende Obdachlose. Endlich im Restaurant angekommen bestellten wir uns zwei Bürger (mhhhh…Fallaffel!!) und nahmen den kürzesten Weg zurück ins (überraschenderweise sehr gepflegte und modern gehaltene) Hotel. Nicht mal einen Abstecher in einen Späti haben wir uns getraut. Nun gut. Heute schauen wir uns Frankfurt mal bei Tag an und hoffen, dass unser Viertel wenigstens bei Helligkeit nicht ganz so bedrohlich wirkt/ist…wie auch immer. Nun gut, der Blick aus dem Hotelzimmer ist schon mal verbesserungswürdig. Auf zum Frühstück!

Blick in den Hinterhof des Hotels

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